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Honig

Vielfalt der Honigsorten


Bei uns werden folgende Honigarten geerntet:

Blütenhonig:

Es handelt sich hier um Nektarabsonderungen aller Blüten, ob Blume, Blütenstrauch oder Baum. Die Farbe schwankt von fast weiß bis dunkelgelb.
Der Geschmack und das Aroma sind blumig mild bis intensiv aromatisch, je nach Anteil einer bestimmten Blütenflora.


Waldhonig:

Der Honigtau der Blätter (Blatthonig) und der Nadelbäume wird von den Bienen zu Waldhonig verarbeitet. Dieser entsteht aus dem Siebröhrensaft der jeweiligen Pflanze über verschiedene Honigtauerzeuger.
Die Farbe schwankt von bernstein-farben, rotbraun bis grünlich-schwarz.
Der Geschmack und das Aroma sind herb, malzig und würzig.


Mischhonig:

Bei diesem Honig sind, bedingt durch den Standort der Völker, Blüten und Waldhonig gemischt. Geschmack und Aroma sind je nach Verhältnis von Nektar zu Honigtauanteil mild bis apart würzig.

Honig ist nicht nur Zucker !

Echter Honig besteht aus:

28-34% Traubenzucker (Glucose)

34-40% Fruchtzucker (Fructose)

1 -10% Mehrfachzucker, wie Rohrzucker, Malzzucker, Melezitose, ... insgesamt bis zu 20 verschiedene Zuckerarten in wässriger Lösung

16-20% Wasser

bis zu 12 Fermente (Biokatalysatoren)

bis zu 8 Vitamine (je nach Pollenanteil)

bis zu 12 Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem Kalium, Magnesium, Phosphor, Calzium, Eisen, Mangan, Chrom, Kupfer, ...

bis zu 10 verschiedene Säuren, Cholin, inhibitorische Wirkstoffe, Flavonide, Tannine, ...

bis zu 14 Aminosäuren sowie über 100 natürliche Aromastoffe, weiters Inhibine oder antibakterielle Substanzen.

Honig - ein Beitrag zu einer bewussten Ernährung !

Für den menschlichen Organismus ist echter, naturbelassener Honig ein hochwertiges Lebensmittel in optimal abgestimmter Form.
Traubenzucker ist der ideale Energielieferant und wird sofort vom Körper aufgenommen.
Fruchtzucker wird insulinabhängig verwertet und vorwiegend in der Leber zu Glykogen umgewandelt.
Alle anderen Inhaltsstoffe (über 180 sind wissenschaftlich nachgewiesen) unterstützen den Verdauungsvorgang und belasten in keiner Weise den Organismus.
Die Fülle der natürlichen Inhaltsstoffe, besonders die wechselseitigen Beziehungen auf den menschlichen Organismus, sind äußerst wertvoll.
Hochwertiger Honig sollte bei einer bewussten Ernährung nicht nur zum Süßen von Müsli, Drinks, Tee, Kaffee oder als Brotaufstrich, sondern auch zum Abschmecken von Salatmarinaden, Süßspeisen, Soßen, Suppen, Braten, etc. verwendet werden.

Naturbelassener, echter Honig kristallisiert !

Echter, naturbelassener, nie überhitzter Honig muss kristallisieren !

Blütenhonig, bedingt durch den hohen Anteil an Traubenzucker und Pollen kandiert bereits nach 10 - 20 Tagen.
Waldhonig bleibt wegen eines anderen Zuckerspektrums, und des kaum vorkommenden Blütenpollenanteils bis zu 1 1/2 Jahre flüssig.

Kristallisierter Honig kann in einem Wasserbad bei Erwärmung auf max. 42°C wieder verflüssigt werden; er bekommt dadurch seine ursprüngliche Konsistenz wieder. Jede zu lange und vor allem zu hohe Erwärmung führt zu Qualitätsverlust.

Die Lagerung sollte lichtgeschützt, kühl und trocken in geeigneten Vorratsbehältern ( Honigglas, Honigeimer bei größerer Menge) erfolgen.

Tips für alle Honigliebhaber, die flüssigen oder creme-streichfähigen Honig bevorzugen:

1. Honig zur Zeit der Ernte, das ist für Blütenhonig in den meisten Jahren Ende Mai bis Mitte Juni und für Waldhonig Mitte Juni bis Ende Juli direkt beim Imker kaufen und im Glas tiefgefrieren (Hemmung des Kristallisationsprozesses). Kleine Gebinde wie 1/2kg Gläser werden empfohlen.

2. Den vom Imker bereits vor der Kristallisation gerührten Cremehonig kaufen. Durch intensives Rühren werden die Traubenzuckerkristalle gleichmäßig im Honig verteilt; dadurch behält der Honig auf Dauer eine feine, cremige und streichfähige Konsistenz.

Warum österreichischer Honig ?

In Österreich beträgt der durchschnittliche Honigertrag pro Bienenvolk und Jahr 8 - 12 kg, in Übersee zum Teil 150 - 200 kg.
Je weniger jedoch ein Bienenvolk pro Jahr an Nektar und Honigtau einbringt, umso intensiver wird dieser von den Bienen be- und verarbeitet, und mit wertvollen körpereigenen Substanzen angereichert.

Je kürzer der Weg vom Produzenten zum Konsumenten, umso überschaubarer sind die Umwelt- und Produktionsbedingungen, keine unnötige Erwärmung, Filterung oder zu langes Lagern wie bei verschiedener Auslandsware.

Nach einer neuen Studie der entomologischen Abteilung der Universität Cornell/USA, ist von der Bestäubungstätigkeit der Bienen 1/3 der Lebens- und Futtermittelproduktion der Welt abhängig bzw. wird diese begünstigt.

Mit dem Kauf von österreichischem Honig anerkennen Sie die Arbeit der Imker, deren Bienen die Blüten Ihrer Umgebung befruchten und die Natur lebenswert erhalten. Die Bienen schaffen durch Ihre Arbeit die Grundlage für neues Leben.

Quelle: Österr. Imkerbund